Aston Martin DBS
Spätestens nach Betätigung des Startknopfes und erwachen des mächtigen V12-Motors schwenken alle Blicke, sofern diese nicht bereits vom ersten Anblick des wunderschönen Designs gefangen wurden, unweigerlich auf den DBS. Auch wenn dieser vielleicht mit keinen James Bond Gadgets seitens der Q Abteilung in Form von zum Beispiel Maschinengewehren ausgestattet wurde.
Mit dem Bond-Streifen Casino Royale zeigte er, dass nicht nur der altbewährte DB5 dem bekanntesten britischen Agenten des MI6 alias 007 bei seinen Missionen im Auftrag Ihrer Majestät souverän zur Seite stehen kann. Denn auch für den DBS sind ein geschüttelter, nicht gerührter Vodka Martini, eine Walther PPK und schöne Bond-Girls keine Fremdwörter. Aber nicht nur das, denn überdies hinaus sorgte er vor seiner eigenen Premiere, mit dem gewaltigen Crash samt Guinness Weltrekord für die meisten Überschläge in einem Auto 2006 in Casino Royale, bis weit über die Bond-Community für aufsehen und Aufmerksamkeit.
Jedoch braucht auch ohne James Bond kein Fahrzeug aus dem Hause Aston Martin Angst vor mangelnder Aufmerksamkeit haben. Denn spätestens nach Betätigung des Startknopfes und erwachen des mächtigen V12-Motors schwenken alle Blicke, sofern diese nicht bereits vom ersten Anblick des wunderschönen Designs gefangen wurden, unweigerlich auf den DBS. Auch wenn dieser vielleicht mit keinen James Bond Gadgets seitens der Q Abteilung in Form von zum Beispiel Maschinengewehren ausgestattet wurde.
James Bond
Doch welche Umstände machten den DBS schon vor seiner eigentlichen Premiere bekannt und heiß begehrt? Es war ein Besuch vom damalig neuen und bis heute im Jahr 2021 noch erfolgreichen James Bond Schauspieler Daniel Craig, welcher nur als kleine Randbemerkung heute laut Aston Martin „unlimited and for his hole lifetime lasting access to any cars of Aston Martin” hat, sowie zum Geburtstag einen Aston Martin Vanquish mit der Produktionsnummer 007 geschenkt bekommen hat, und den damaligen Produzenten der James Bond Filmreihe beim damaligen CEO Doktor Ulrich Bez im Aston Martin Headquarter in Gaydon. Für das gewaltige Übersteuern und den anschließenden Überschlag wurde ein Sprengsatz hinten rechts im Auto eingesetzt, der bei der spannenden Jagd nach Eva Green kurz nach dem spektakulären Ausweichmanöver gezündet wurde und das Fahrzeug so in Rotation brachte.
Aber der DBS verschwand nicht mit dem Totalschaden in Casino Royale von der Bildfläche, denn im darauffolgenden Prolog “Ein Quantum Trost” ist er zu Beginn bei einer Verfolgungsjagd entlang des Gardasees wieder zu sehen. 007 dürfte also zufrieden gewesen sein mit dem DBS, welcher ihm sogar in Casino Royale dank seiner Zusatzausstattung im Handschuhfach mit integrierter Walther P99, inklusive Schalldämpfer, Antidot-Ampullarium und eines automatischen externen Defibrillator nach einem vergifteten Drink durch dessen Antagonisten Le Chiffre, während des Millionen Dollar schweren Pokerturniers in Montenegro, mehr oder weniger das Leben rettete. Dass James Bond das beste Produktplacement aller Zeiten ermöglicht und so das Image der Marke Aston Martin seit bestehen prägt, steht außer Frage. Und das merkte auch der von 2000 bis 2013 leitende Geschäftsführer Doktor Ulrich Bez, der selbst sogar einen Gastauftritt im bereits zuvor erwähnten 22. James Bond-Film “Ein Quantum Trost” hatte und so als Mitglied der Quantum Organisation in der Szene als James Bond die geheimen Absprachen während der Opernaufführung “Tosca” in Bregenz auffliegen ließ mitspielen durfte.
The best of british
Doch Herrn Ulrich Bez nur auf seinen Schauspielauftritt zu schmälern wäre frech, war es doch er der Aston Martin das erste Mal seit der Gründung 1913 nach der Jahrtausendwende endlich in die Profitabilität führte. Aston Martin hatte in der Geschichte viele Insolvenzen, die Marke wurde jedoch durch Enthusiasten immer wieder gerettet und weiter getragen. Dann 2000 übernahm ein Deutscher die Zügel und wollte diesen geschichtlichen Verlauf durchbrechen. Der Schwabe aus Bad Cannstatt machte sich vor Aston Martin bereits als genialer Autoenthusiast und Konstrukteur aus Überzeugung, etwa wie Ferdinand Porsche seiner Zeit, einige Male bei Porsche, dann bei BMW und als letzte Station vor Aston Martin bei Daewoo mit einzigartigen Fahrzeugen wie zum Beispiel dem BMW Z1 einen Namen und stand dann aber bei Aston Martin trotz des Zaubers dieser Gentleman-Marke vor großen Herausforderungen.
Grund dafür waren die prekären Zukunftsaussichten, nachdem 1992 nur etwa 40 Fahrzeuge das Werk in Newport Pagnell verließen und Aston Martin anschließend von Ford gekauft wurde. In diesem Zuge wechselte der nur sehr kurz amtierende Geschäftsführer Bob Dover von Aston Martin zu Land Rover und Ulrich Bez übernahm, durchaus mit großer Unterstützung und großem Vertrauen seitens Ford, die Geschicke von Aston Martin. Die Einführung des DB7 und Vanquish standen noch nach Willen des Vorgängers als erste Agendapunkte an. Auch die Premiere des V12 Motors wurde mehr oder weniger mit der Übergabe noch unter Dach und Fach gebracht. Die Technik, welche vorher weitestgehend von Lotus entwickelt war, wurde grundlegend überarbeitet und teilweise vollkommen neu und eigens von Aston Martin konzipiert. Der harte Einsatz zu Beginn machte sich bezahlt und dank der Qualitätssteigerung gelang es ca. 724 Fahrzeuge des DB7 in dessen letzten Jahren zu verkaufen. Ende 2001 wurde die Massenproduktion wie man sie von Ford kannte eingestellt und ein eigenes Fertigungskonzept entwickelt. Noch heute werden sämtliche Fahrzeuge aus dem Hause Aston Martin wie es das „Final Inspection“ - Schild unter der Motorhaube verrät “HANDBUILT IN ENGLAND”. Sogar Sitze werden händisch zusammengebaut und das Leder dazu liebevoll mit Nähmaschinen entsprechend zusammengenäht.
Noch heute macht das Aston Martin, als eine der letzten Automanufakturen mit handgebauten Fahrzeugen, einzigartig. Die gesamte Fertigungslinie hat sehr wenig mit einer gewöhnlichen Fertigungsstraße wie man sie aus so manchen Bentley-, Lamborghini- und zum Teil auch Ferrari Werken kennt gemeinsam, denn sie gleicht vielmehr einer linienförmigen Werkstattfertigung mit wenig bis gar keinen Robotern und mit hohen Hochregallagern als Zwischenpuffer für Karosserien. Als Fügeverfahren wird hauptsächlich das Kleben mithilfe eines Spezialklebers aus der Raumfahrt genutzt. Dieser ermöglicht Leichtbau bei gleichzeitig hoher Verbindungskräfte, da der Kleber durchaus mit der Stärke einer Schweißnaht mithalten kann. Aufgrund der Automatisierung kommt hier ein Roboter zum Einsatz, der aufgrund seines Namens “James Bonder” auch im Auftrag Ihrer Majestät unterwegs sein dürfte. Neben den Verbesserungen hinsichtlich der Qualität und Fertigungsstrategie wurde damals auch ein neues Designcenter im Headquarter Gaydon errichtet, wo unter der Führung von Marek Reichman, dem Nachfolger von Henrik Fisker, bis auf einzelne Meisterstücke aus dem Hause Zagato Kunstwerke auf vier Räder teilweise mittels Tonerde im Golden Ratio designt werden.
Ein weiterer Dorn im Auge von Ulrich Bez waren die damaligen Gemeinsamkeiten mit Jaguar, die jedoch mit der Entwicklung der VH Architektur für das AM803 Konzept endgültig vom Tisch gefegt wurden. Auch wenn dort schon mit dem Gedanken eines Mittelmotorsportwagens gespielt wurde, entstand dann eine wie der Name schon aus sagt in vertikale als auch horizontale Richtung modulare Plattform, welche den Motor hinter der Vorderachse und das Getriebe auf der Hinterachse platziert. Der dann aus dem AM803 entstandene DB9 läutete eine neue Ära ein und so schaffte Ulrich Bez es innerhalb von 4 Jahren der Marke mit dem neuen Werk in Gaydon ein neues zu Hause zu schenken und die Produktion vom alten und bereits im Jahr 2000 deutlich in die Jahre gekommene, aber heute historischen Werk in Newport Pagnell endgültig zu verlagern. Sowohl die modulare Fahrzeugarchitektur als auch der V12 Motor ermöglichten Aston Martin dann 2007 die Entstehung des DBS. Laut seinem Buch “Making Aston Martin” entstand anfangs, aufgrund der schlechten Verkaufszahlen Aston Martin’s, welche bis 2000 gerade mal 15.000 Auto, wobei die Hälfte in den besten Jahren zwischen 1947 und 1972 unter der Hand von David Brown und davor gar nur 681 betrug durchaus Skepsis bei Herrn Bez, jedoch ließ ihn dies nicht daran hindern Aston Martin in seinen Worten “from cottage to cool” zu entwickeln.
Was er ebenfalls 2011 mit der Wahl zur coolsten Marke vor Apple schaffte. Er wollte Aston Martin als “the best of british” positionieren und das hat er während seiner Amtszeit durchaus geschafft. Auch brachte er die Marke wieder zurück in den Motorsport. 1919 startete das erste Rennauto beim London-Edinburgh-Trial über 650 Kilometer und siegte. Daraufhin schafften es bis 1949 36 Aston Martin Fahrzeuge bei insgesamt 10 24h Rennen von Le Mans an den Start. Von 1960 bis zur Jahrtausendwende mit dem DB7 und dem Vantage war dann aus finanziellen Gründen der Motorsport ad acta gelegt. Ulrich Bez brachte das Engagement im Motorsport wieder auf und präsentierte die Marke mit dem Ziel Komponenten aus dem Motorsport auf die Straßenfahrzeuge zu entwickeln wieder in ein positives Licht.
Unter Walter Hayes 1981 wurden nur etwa 200 Autos gebaut. 1994 dann anschließend nur mehr in etwa 169 Fahrzeuge bis Ford übernahm. Mit dem DB7 und den von 1994 bis 1999 etwa 3.442 verkauften Fahrzeugen folgte der erste kleine Aufschwung. Der Riesenaufschwung kam dann nach Eintritt Ulrich Bez’s 2000 bis zum Jahr 2006. Mit etwa 17.745 Fahrzeuge erlang Aston Martin einen Höhepunkt und die Versteigerung von Ford kam nicht überraschend. Das Sinder/Richards Konsortium nach einem Kauf für umgerechnet 980 Millionen Dollar führte ab Anfang 2007 die britische Traditionsmarke. Nach der Abspaltung Sinders wurde der Erfolgskurs mit den Geldern von EFAD Holding, Adeem Investment und DAR Investment fortgesetzt.
Man könnte also sagen, dass für Aston Martin alles Gute mit dem Buchstaben B beginnt. Robert Bamford als Firmengründer, David Brown als “Mythosmacher”, James Bond als Imageträger und Ulrich Bez als Retter Aston Martin’s für das 21. Jahrhundert. Ferner haben wir ihm auch entsprechend den DBS zu verdanken. Sein direkter Nachfolger Andy Palmer, der 2014 von Nissan zu Aston Martin wechselte, hatte also keine leichte Aufgabe vor sich, wobei wir ihm den DBS Superleggera zu verdanken haben.
The soul under the bonnet
Doch was macht die Marke Aston Martin und deren Autos jetzt genau und eigentlich über die Tatsache hinaus, dass sie seit der Einführung 1964 mit dem DB5 im James Bond-Film “Goldfinger” als Dienstwagen des britischen Geheimagenten gelten so besonders? Einerseits die Geschichte und andererseits das Herzstück und die Seele jedes Sportwagens, der Motor. Anders als Ferrari setzte Aston Martin nämlich nicht von Anfang an auf die Dienste eines V12-Aggregats. Nach der Gründung Aston Martins 1913 durch Robert Bamford und dem späteren Namensvetter Lionel Martin entstand 1915, nach der Entscheidung die Bamford & Martin Ltd. vom reinen Motorsporteinsatz und Vertrieb von Singer Automobilen nach dem Motto: „win on sunday, sell on monday“ zum Bau eigener richtiger Sportwagen zu führen, mit dem “Coal Scuttle” der erste Aston Martin mit 1.4 Liter Coventry-Simplex Motor. Lionel Martin und der erste Sieg beim Bergrennen Aston-Hill-Climb führten eigentlich dann erst nach der Gründung zum heutigen Namen der britischen Sportwagenschmiede. 1926 folgte mit dem 1.5 und 2.0 Liter 4 Zylinder von Claude Hill der nächstststärkere Motor der für die kommenden 13 Jahre die Fahrzeuge motorisierte. 1946 mit der Übernahme durch den Traktorenhersteller David Brown, dem wir zum Beispiel den DB2 und alle folgenden Modelle mit dem Kürzel DB zu verdanken haben, kam es dann zur Fusionierung Aston Martins mit Lagonda. Dank W.O. Bentley befeuerte ab sofort ein Reihensechszylinder die Sportwagen. Tadek Marek sorgte anschließend für den nötigen Feinschliff der Sechszylindermotoren für die Motorsportaktivitäten in Le Mans und war anschließend zuständig für das V8-Triebwerk das sämtliche Aston Martins von den 1970er bis 1980er Jahren bewegte und auch zum doppelt kompressoraufgeladenen V600 ausartete.1994 wurde dann kurzerhand für den DB7 mit dem AJ6 ein kompressoraufgeladener Reihensechszylinder von Jaguar geliehen bzw. eigentlich das ganze Konzept vom Jaguar-Prototypen mit dem Namen “Project XX”, welcher sich als neuer XJ später entpuppen hätte sollen, übernommen und unter dem Namen “Project NPX” bei Aston Martin zum DB7 entwickelt.
Doch 1999 war es dann soweit und der erste V12-Motor im DB7 Vantage stand dank des damaligen Besitzers Ford und der Premium Automobil Group, der Aston Martin zu dieser Zeit angehörte, direkt vor der Nase. Ein misslungenes Ford Indigo Konzept ermöglichte es, den aus zwei Duratec V6 Motoren entstandenen V12 mit Zustimmung von Ford und mithilfe des englischen Motorenhersteller Cosworth für den Einsatz in den Fahrzeugen von Aston Martin zu präparieren. Und so unglaublich es auch klingen mag, aber dieser aus zwei V6 zusammengestellte Motor befeuert seither bis teilweise noch heute lautstark einzelne Modelle und natürlich auch den von 2007 bis 2012 produzierten DBS. 2005 wurde zwar das Motorenangebot mit dem von Jaguar aus der AJ8 Motorenreihe bezogenen 4.3 und später 4.7 Liter V8 ergänzt und mit der Einführung des DB11’s 2016 bereits der Nachfolger, der jedoch weiter basierend auf dem Ur-V12 von Ford ist, aber vollkommen überarbeitet wurde und mit Hubraumreduktion auf 5.2 Liter und TwinTurbo Aufladung versehenen wurde, präsentiert, jedoch wird es der “Naturally Aspirated” V12 sein, der im One-77 im 7.3 Liter -, im Vulcan im 7.0 Liter - und im Valkyrie im 6.5 Liter Format glorreich in die Geschichte von Aston Martin eingehen wird.
So wie der Vanquish des Jahres 2001 der offizielle Vorgänger des DBS war, war er auch der erste, der mit dem laut Aston Martin deklarierten 6.0 Liter, der aber mit einem Hubraum von 5935 Kubikzentimeter in Wirklichkeit ein 5.9 Liter V12-Motor ist, ausgestattet wurde. Und so sollte nun mit dem direkten Nachfolger des DBS dem Vanquish von 2012, der wiederum bereits eingestellt wurde, da dieser bereits vom neuen DBS Superleggera mit dem Biturbo-Aggregat abgelöst wurde, das Ende des legendären Motores eingeläutet werden. Die immer strenger werdenden CO2 Grenzwerte zwangen nach dem Abtritt der Person der wir Aston Martins V12 zu verdanken haben den neuen CEO Andy Palmer den Weg zur Turboaufladung aller Motoren zu vollziehen. Während der neue Biturbo-V8 nun vollkommen von Mercedes bezogen wird, blieb der V12 Gott sei dank Eigenentwicklung und -fertigung von Aston Martin. Sowohl der V8 als auch der V12 Motor wird heute noch in Hand von einem Techniker in Aston Martin’s Motorenwerk in Köln gefertigt. Bis Ende 2004 wurde noch vom Entwickler selbst bei Cosworth in Northampton gefertigt. Seitdem passiert dies bis heute noch fast direkt neben Ford’s Fertigung der 3 Zylinder Motoren in Köln.
DBS - Perfect on her majesty‘s service
Doch der DBS besitzt nicht nur und damit bereits genug, ein schönes Blechkleid und ein wunderbares Triebwerk unter der Motorhaube. Nach dem Öffnen der Swan-Doors und Einführen der kristallenen Emotion Control Unit im Schlüssel Slot inmitten der wahlweisen Gangwahlknöpfe erheben sich zwei leistungsstarke Bang & Olufsen Lautsprecher aus dem Armaturenbrett und ein Bildschirm mit Infotainment und Garmin-Navigation schwenkt aus der Mittelkonsole heraus. Nun kann das lautstarke Orchester des AM11 V12 wahlweise auf eine 6-Gang Graziano Handschaltung oder auf die 6-Gang Touchtronic 2 von ZF in Transaxle Bauweise aus dem DB9 losgelassen und die Pirelli P-Zero Reifen je nach Einstellung des Adaptive Damping System mehr oder weniger beansprucht werden. 517 PS und 570 Nm mit Motor-Modifikationen aus den Rennwagen DBR9 und DBRS9 ermöglichen den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 4.3 Sekunden, sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 295 mit Automatik- und 307 km/h mit dem Handschaltgetriebe. Mit einer Zeit von 1:23:9 schaffte der DBS so 2007 auf dem Top Gear Test Track eine 3.2 Sekunden schnellere Zeit als der Vorgänger Vanquish S und eine 1 Sekunde schnellere Zeit als der Bentley Continental GT Supersports.
Do you got what it needs to be a Double-O Agent?
Nicht umsonst sind die Modelle DBS und Vanquish nicht selten “the first choice” für den bekanntesten britischen Spion. Und auch Sie als Kunde ohne Bezug zum britischen Geheimdienst können sich heute bei der gleichnamigen Designabteilung Q von Aston Martin ein maßgeschnittenes Fahrzeug konfigurieren und gegebenenfalls noch von der hauseigenen Tuningschmiede AMR zum Beispiel mit einer 7 Gang Dog-leg Handschaltung ausrüsten lassen. Natürlich nur, sofern Sie das nötige Kleingeld auf der Seite haben. Aber die Investition lohnt sich alle Male, denn die Marke Aston Martin hat heute im Jahr 2021 einen besseren Auftritt als je zuvor. Mit der Einführung des DBX und der dazugehörigen Eröffnung des Werkes in St. Athan steigt zwar Aston Martin nun auch auf den SUV Trend auf, jedoch dies wie in gewohnter Manier mit britischem Stil. Die Technik rund um das Infotainment, dem V8-Aggregat im neuen Vantage und gegebenenfalls später einem Sechsylinder Motor ist dank einer 5% Beteiligung von Mercedes seit 2013 für die Zukunft sichergestellt. Der Börsengang und der Brexit wurden unter der Hand von Andy Palmer überlebt und mit dem Einstieg von Lawrence Stroll am Investorentisch ist vorerst einmal für die zukünftige Liquidität gesorgt. Überdies hinaus zeigte man bereits bis 2020 mit Sponsoring von Red Bull Ambitionen und Dank Lawrence Stroll mit eigenem Werksteam ab 2021 vorerst vollen Einsatz in der Königsdisziplin des Motorsports, der F1. Doch nicht nur in der F1 auch in der DTM ersetzte Aston Martin kurzfristig für eine Saison Mercedes und kämpfte mit dem neuen Vantage gegen BMW und Audi. Mit dem Valkyrie gelang es wie bereits mit dem One-77 seinerzeit ein legendäres Fahrzeug mit Unterstützung von Adrian Newey und Red Bull auf den Markt zu bringen. Das darauffolgende Hypersportwagen-Projekt Valhalla sollte bereits den Vanquish der nächsten Generation mit Mittelmotor teasern. Und dieser sollte Gerüchten zu Folge auch im akutell neuesten Bond-Streifen “No time to die” zu sehen sein. Welcher ohne Zweifel sicher zu sehen sein wird, ist der DBS Superleggera, der, wie bereits der DB11 in abgespeckter Version, mit 725 PS und 900 Nm in der Bond-Szene die Turbo-Ära seitens Aston Martin einläuten sollte. Was im Umkehrschluss sicher auch den DBS V12 einzigartig machen wird. Also egal wie viel James Bond in Ihnen steckt, oder ob Sie mit dem selben durchtrainierten Körper und eleganten Anzug wie Daniel Craig Platz im DBS nehmen oder nicht, sichern sie sich den letzten DBS mit Saugmotor und klangvollem britischem Understatement.
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